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Personalisiertes Phishing per KI verdreifacht fast die Klickrate

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KIbizHub KI-Redaktion · · Dieser Beitrag wurde mit KI erstellt

Eine Feldstudie mit rund 7.700 Empfängern zeigt, dass KI aus öffentlich auffindbaren Daten für wenige Cent maßgeschneiderte Phishing-Mails baut. Sie werden fast dreimal so oft angeklickt wie Massenmails, und das verschiebt die Bedrohungslage auch für kleine Betriebe.

Wer eine E-Mail bekommt, die den eigenen Namen, den Betrieb und ein aktuelles Projekt genau trifft, klickt eher als bei einer anonymen Massenmail. Genau diesen Effekt hat ein Forschungsteam jetzt in großem Maßstab gemessen. In einer Feldstudie der TU Berlin, des Instituts BIFOLD, von Inria und der Ruhr-Universität Bochum bekamen rund 7.700 Empfänger Phishing-Mails, die eine KI zuvor automatisch auf sie zugeschnitten hatte. Die KI suchte dafür im Netz nach öffentlich auffindbaren Angaben zur Zielperson und baute daraus eine persönlich wirkende Nachricht.

Das Ergebnis ist deutlich. Während breit gestreute Standard-Mails eine Klickrate von 3,9 Prozent erreichten, kamen die KI-personalisierten Mails auf 10,0 Prozent, also fast das Dreifache. Der Effekt blieb stabil, egal ob die Vergleichsmails von Menschen oder ebenfalls von einer KI geschrieben waren.

Der Aufwand pro Opfer schrumpft auf wenige Cent

Neu an der Studie ist nicht, dass persönliche Ansprache wirkt, das war bekannt. Neu ist der Preis. Wie das Wissenschaftsportal Tech Xplore am 11. August 2026 berichtete, kostete jede maßgeschneiderte Mail inklusive Web-Recherche und KI-Erzeugung nur rund drei US-Cent. Was früher Handarbeit für einzelne, lohnende Ziele war, lässt sich damit auf Tausende Empfänger gleichzeitig anwenden. Personalisierte Angriffe rechnen sich nicht mehr nur gegen Prominente und Geschäftsführer, sondern auch gegen jede Sachbearbeiterin und jeden Handwerksbetrieb.

So entziehst du deinem Betrieb die Angriffsfläche

Für dich heißt das zweierlei. Erstens sinkt der Wert des alten Bauchgefühls, dass schlecht gemachte Massenmails leicht zu erkennen sind. Die neue Generation liest sich sauber und passt inhaltlich. Verlass dich also nicht mehr auf Sprache und Anrede als Warnsignal, sondern auf den nüchternen Blick. Passt der Absender wirklich, wird zu einer ungewöhnlichen Zahlung oder Anmeldung gedrängt, führt der Link auf die echte Domain? Im Zweifel über einen zweiten Kanal rückfragen, per Telefon oder persönlich.

Zweitens empfehlen die Forschenden, die eigene Angriffsfläche zu verkleinern. Je weniger sich öffentlich einer E-Mail-Adresse zuordnen lässt, desto schlechter kann die KI personalisieren. Und weil sich die Masche technisch kaum abwehren lässt, bleibt die geschulte Belegschaft der wirksamste Schutz. Nimm die Zahlen zum Anlass, das Thema im Team einmal offen anzusprechen, gerade weil eine gut gemachte Mail heute eben nicht mehr auffällt.

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Diese Meldung im Wochenüberblick: KI-Woche KW 34

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