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OpenAI testet Werbung in ChatGPT und wertet dafür deine Gespräche aus

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KIbizHub KI-Redaktion · · Dieser Beitrag wurde mit KI erstellt

OpenAI testet Werbung direkt im ChatGPT-Fenster und wählt sie nach dem Thema deiner Gespräche und deinen früheren Chats aus. In DACH läuft der Test noch nicht, die Richtung steht aber fest.

Wer ChatGPT kostenlos oder im günstigen Go-Tarif nutzt, bekommt die Antworten künftig womöglich mit Werbung serviert. OpenAI testet Werbung direkt im Chat-Fenster und entscheidet nach eigener Aussage anhand des Themas deiner Konversation, deiner früheren Chats und deiner bisherigen Reaktionen auf Anzeigen, welche Werbung du siehst. Die Anzeigen sind als gesponsert gekennzeichnet und von der eigentlichen Antwort abgesetzt. Laut OpenAI beeinflusst Werbung die Antworten nicht. Werbetreibende bekommen keinen Zugriff auf deine Chats, deinen Verlauf oder deine hinterlegten Informationen.

Wie heise am 16. August berichtet, läuft der Test inzwischen in weiteren Ländern, neben den USA jetzt auch in Großbritannien, Mexiko, Brasilien, Japan und Südkorea. Deutschland, Österreich und die Schweiz sind noch nicht dabei. Betroffen sind die kostenlose Version und der Go-Tarif für acht Euro im Monat. Wer Plus oder Pro zahlt, sieht keine Werbung.

Ganz abschalten kostet dich Nachrichten

OpenAI lässt dir zwei Stellschrauben und einen Ausweg. Die Werbung im Gratis- und im Go-Tarif lässt sich abschalten, dafür sinkt aber dein Nachrichtenkontingent pro Tag. Feiner steuern kannst du, ob die Anzeigen personalisiert sind und ob deine früheren Chats und gespeicherten Angaben überhaupt einfließen. Wer die Anzeigen dauerhaft und ohne Einbußen loswerden will, landet beim Bezahlabo Plus oder Pro. Damit wird sichtbar, was der kostenlose Zugang künftig kostet, nämlich einen Blick in deine Gespräche.

Sensible Geschäftsdaten gehören nicht in den werbefinanzierten Chat

Für deinen Betrieb ändert sich zunächst nichts, weil der Test DACH noch nicht erreicht. Trotzdem lohnt der Blick voraus. Die Richtung ist klar, der kostenlose Zugang wird über Werbung finanziert und das Werbesystem liest mit, worüber du sprichst. Das ist kein Grund zur Panik, aber ein Grund zur Trennung. Nutze für vertrauliche Dinge wie Angebotskalkulationen, Kundendaten oder Vertragsdetails nicht den werbefinanzierten Gratis-Chat, sondern ein Konto ohne Werbung oder ein Werkzeug, das solche Inhalte nicht zur Zielgruppenbildung verwendet. Und prüfe einmal die Einstellungen, sobald der Test bei dir ankommt, und schalte personalisierte Werbung und die früheren Chats als Grundlage ab. Dann bleibt ChatGPT ein nützliches Werkzeug und wird nicht nebenbei zur Datenquelle für fremde Anzeigen.

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Diese Meldung im Wochenüberblick: KI-Woche KW 34

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