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Die EU stuft ChatGPT als sehr große Suchmaschine ein

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KIbizHub KI-Redaktion · · Dieser Beitrag wurde mit KI erstellt

Die EU-Kommission behandelt ChatGPT ab sofort wie eine sehr große Suchmaschine und unterstellt den Chatbot damit den strengen Transparenz- und Risikoregeln des Digitale-Dienste-Gesetzes. Das ändert, wie du das Werkzeug für deine eigene Sichtbarkeit einordnen solltest.

Bisher war ChatGPT rechtlich ein Chatbot, jetzt gilt er in Europa als Suchmaschine. Die EU-Kommission hat ChatGPT am 31. August als sehr große Online-Suchmaschine eingestuft und stellt den Dienst damit erstmals unter die strengen Regeln des Digitale-Dienste-Gesetzes (DSA). Ausschlaggebend war, dass ChatGPT Anfragen auch durch aktives Durchsuchen des Webs beantwortet und damit genug wie eine Suchmaschine funktioniert. Am selben Tag stufte die Kommission Reddit und Roblox als sehr große Plattformen ein. Die Schwelle liegt bei 45 Millionen aktiven Nutzern pro Monat in der EU. ChatGPT überschreitet sie mit einer gemeldeten Nutzerzahl von rund 160 Millionen deutlich und ist der erste KI-Chatbot überhaupt, der in diese Kategorie fällt.

Vier Monate Zeit für Risikoprüfung und Beschwerdewege

Mit der Einstufung beginnt eine Frist von vier Monaten, bis Anfang 2027 muss OpenAI die zusätzlichen DSA-Pflichten erfüllen. Der Kern ist eine regelmäßige Prüfung der Risiken, die vom Dienst und seinen Algorithmen ausgehen, etwa die Verbreitung illegaler Inhalte, Gefahren für Minderjährige, Auswirkungen auf das Wohlbefinden und die Grundrechte der Nutzer sowie Risiken für Wahlen und die öffentliche Sicherheit. Dazu kommen Verfahren für Beschwerden und ein beschleunigter Meldeweg für vertrauenswürdige Hinweisgeber. Wer die Vorgaben missachtet, riskiert Bußgelder von bis zu sechs Prozent des weltweiten Jahresumsatzes, wie es das Digitale-Dienste-Gesetz vorsieht.

Behandle ChatGPT wie einen Suchkanal, nicht nur wie ein Werkzeug

Die neuen Pflichten treffen OpenAI, nicht dich. Trotzdem steckt in der Entscheidung eine Einordnung, die für deinen Betrieb zählt. Die EU bestätigt damit amtlich, dass Menschen ChatGPT benutzen, um Antworten zu suchen, so wie sie es früher nur bei Google taten. Für deine Sichtbarkeit heißt das, dass Kunden dich zunehmend über eine KI-Antwort finden oder eben nicht, ein Muster, das sich schon an Googles KI-Suche und ihren wegbrechenden Klicks gezeigt hat. Der zweite Punkt ist die neue Rechenschaft. Wenn über ChatGPT falsche oder rufschädigende Aussagen über deinen Betrieb kursieren, entstehen mit den vorgeschriebenen Beschwerdewegen klarere Möglichkeiten, dagegen vorzugehen. Ein konkreter erster Schritt kostet dich zehn Minuten. Frag ChatGPT, was es über deinen Namen und dein Unternehmen sagt, und halte deine öffentlichen Angaben auf der Website, im Impressum und in Branchenprofilen aktuell, damit die Antwortmaschine mit korrektem Material arbeitet.

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Diese Meldung im Wochenüberblick: KI-Woche KW 36

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