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DeepL übersetzt Videokonferenzen jetzt mit deiner eigenen Stimme

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KIbizHub KI-Redaktion · · Dieser Beitrag wurde mit KI erstellt

DeepL Voice übersetzt Gesprochenes in Zoom, Teams und Meet ab sofort per Desktop-App und behält dabei Klang und Tonfall der Stimme bei. Für Betriebe mit Kunden oder Lieferanten im Ausland sinkt damit die Sprachbarriere im laufenden Gespräch.

Wer im Video-Meeting eine fremde Sprache spricht, klang bei automatischer Übersetzung bisher wie eine beliebige Computerstimme. DeepL hat am 15. September neue Sprachmodelle für DeepL Voice vorgestellt, die das ändern sollen. Die Funktion Speaker Match überträgt Gesprochenes nicht nur in eine andere Sprache, sondern behält dabei den unverwechselbaren Klang der Stimme, den Tonfall, das Sprechtempo und die Emotion bei. Der deutsche Übersetzungsdienst gibt an, dass diese Stimmbeibehaltung zunächst in zwölf Sprachen funktioniert und weitere folgen sollen.

Eine Desktop-App für Zoom, Teams und Meet

Der praktische Teil steckt in einer neuen, einheitlichen Desktop-App für Windows und Mac. Sie arbeitet mit Zoom, Microsoft Teams und Google Meet zusammen, erkennt ein laufendes Meeting selbst und schaltet die Übersetzung auf Klick dazu. Die Sprache-zu-Sprache-Übersetzung für Online-Meetings ist damit allgemein verfügbar, ebenso die Übersetzung für persönliche Gespräche vor Ort und über die DeepL-Schnittstelle für eigene Anwendungen. Eine browserbasierte Variante, mit der auch externe Teilnehmer ohne installierte App mitübersetzt werden, steckt noch in der Beta-Phase.

Wann sich Live-Übersetzung im Kundengespräch wirklich lohnt

Für viele Betriebe mit Kunden, Lieferanten oder Mitarbeitern im Ausland war die Sprache im direkten Gespräch bisher eine echte Hürde. Ein Dolmetscher kostet Geld und Vorlauf, eine E-Mail verliert den Draht zur Person. Genau in diese Lücke zielt die neue App. Sie eignet sich, wenn es um Abstimmungen geht, bei denen es auf einen schnellen, persönlichen Austausch ankommt, etwa ein wiederkehrender Jour fixe mit einem Zulieferer oder ein Erstgespräch mit einem Interessenten aus dem Nachbarland. Dass die eigene Stimme erhalten bleibt, hält so ein Gespräch näher an einem echten Dialog als eine monotone Ansage.

Für rechtlich heikle oder vertragliche Runden bleibt der menschliche Dolmetscher die sichere Wahl, denn eine automatische Übersetzung kann in Details danebenliegen. Der ehrliche Test kostet dich wenig. Lade die Desktop-App vor deinem nächsten Meeting mit einem ausländischen Kontakt und schau, ob die Verständigung damit flüssiger läuft als mit Englisch als Behelfssprache.

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Diese Meldung im Wochenüberblick: KI-Woche KW 38

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